Herkulesaufgabe für die Kampfgelsen am Samstag

Der SC Rohrau‑Gerhaus steht vor dem nächsten Kracher: Auswärts geht’s zum SC Au/L. – einem Team aus der oberen Tabellenregion.

Dazu kommt eine besondere Note: Rohrau trifft auch auf einen ehemaligen Kollegen, der nach mehreren Verletzungen diesmal nur von der Seitenlinie zuschauen wird. Das macht das Duell nicht weniger brisant – im Gegenteil: Es steckt Prestige drin, es steckt Emotion drin, und es ist wieder so ein Spiel, das mehr ist als „nur“ 90 Minuten.

Drei starke Auftritte – aber (noch) ohne Belohnung

Rohrau‑Gerhaus hat in den letzten Wochen mehrfach gezeigt, dass die Mannschaft lebt – nur die Punkte fehlen. Drei Partien, drei Mal knapp dran, drei Mal am Ende bitter:

  • ASK Schwadorf: Gegentor in der 91. Minute – und wieder nichts in der Hand.
  • ASV Petronell: Hoffnung machende zweite Halbzeit, viel Energie – aber ohne Ertrag.
  • SG Stixneusiedl/Sarasdorf: Ein 0:2 noch auf 2:2 gedreht – und dann spät doch noch das 2:3 kassiert.

Das sind genau die Spiele, die an den Gedanken nagen. Rohrau steht im Tabellenkeller – und man spürt: Nicht nur die Tabelle ist unten, auch die Köpfe sind schwer. Jeder will, jeder arbeitet, aber dieses letzte Stück „Belohnung“ fehlt.

Kopsa hält die Gruppe zusammen – bis Winter zählt jeder Meter

Gerade jetzt ist die Rolle von Trainer Mario Kopsa entscheidend. Er schafft es, die Mannschaft zu motivieren, sie bis zur Winterpause bei der Stange zu halten und dieses „letzte Stückchen“ herauszukitzeln, das am Ende Punkte bringt. Denn klar ist auch: Bis zu den letzten Spielen vor der Pause (bis 1. November) geht’s ums Durchkämpfen – ums Dranbleiben, ums Überleben, ums Zeichen setzen.

Und wie Kapitän Philipp Steiner diese Woche treffend gesagt hat:

Fussball ist reine Kopfsache. Die Winterperiode wird für den SC Rohrau‑Gerhaus eine herausfordernde Phase. Viel Arbeit wartet auf Vorstand und Trainerteam – aber genau diese Zeit muss man nutzen.

Nicht zuletzt mit Blick auf das, was kommt: 100‑Jahre‑Jubiläum nächstes Jahr. Das ist Chance und Verpflichtung zugleich.

Reserve mit Rückenwind: Feuer, Form – und die Chance auf Sieg Nummer 3

Während die Kampfmannschaft um den ersten Punktgewinn kämpft, kommt die Reserve mit einem ganz anderen Momentum: mehr Feuer, mehr Selbstverständnis – und der Chance auf den dritten Sieg in Folge. Dann würde man nach sechs Spielen bei 3 Siegen / 3 Niederlagen stehen und sich im Tabellenbild weiter nach oben orientieren.

Matchday‑Call: SC Au/L., wir kommen

  • Reserve: 13:30 Uhr – Ziel: dritter Sieg am Stück.
  • Kampfmannschaft: 15:00 Uhr – Ziel: erste Punkte, Lebenszeichen, Statement.

Die Zeichen sind gesetzt. Die Spieler sind fokussiert. Mario Kopsa bittet zum Tanz in Au. Alle in Rot.

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